Seminar der Westpreußischen Jugend

Mit Optimismus in die Zukunft sehen

Erschienen in: DER WESTPREUSSE - Unser Danzig, Nr. 4/2011


Für den 20. Februar hatte die Westpreußische Jugend zu ihrer ersten eigenständigen Veranstaltung ins Westpreußische Landesmuseum nach Münster geladen. Ziel war es, grundlegendes historisches und kulturhistorisches Wissen über das untere Weichselland zu vermitteln und eine Debatte über Ziele und Aufgaben eines westpreußischen Nachwuchsnetzwerkes anzustoßen. Dieses Angebot wurde von jungen Interessierten wahrgenommen, die zur Freude der Veranstalter großteils Schüler eines Münsteraner Gymnasiums waren, die bereits seit längerem sich durch rege Mitwirkung in die Arbeit der Kulturreferentin des BKM für Westpreußen, Magdalena Oxfort M.A., einbringen.

 

Nach einer Begrüßung durch Martin Stender, Bundesvorstandsmitglied der Landsmannschaft Westpreußen, führte Magdalena Oxfort, die in ihrer Funktion als Kulturreferentin des BKM für Westpreußen das Seminar gefördert und ermöglicht hatte, mit einer Dia-Reportage in die Geschichte Westpreußens und seinen kulturellen Reichtum ein, in Bewusstsein dessen die anschließende Diskussion über die zukünftige Arbeit der Westpreußischen Jugend geführt wurde.

 

Für diese hatten sich dankenswerter Weise als erfahrene Gesprächspartner sowohl Barbara Kämpfert, Chefredakteurin von DER WESTPREUSSE und ehrenamtlich Vorsitzerin des Akademischen Freundeskreises Danzig-Westpreußen, als auch wiederum Magdalena Oxfort zur Verfügung gestellt. Von Martin Stender moderiert, wurde zunächst der Entwurf für ein Grundsatzprogramm der Westpreußischen Jugend präsentiert und anschließend seitens der Teilnehmer eingebrachte Anregungen diskutiert: Neben dem Wunsch nach der Vermittlung allgemeiner landeskundlicher Kenntnisse wurde vor allem ein verstärktes Interesse an Themen der Alltagsgeschichte und -kultur im historischen Westpreußen deutlich. Dieses geht einher mit dem vielfach bestärkten Wunsch, enge Kontakte mit den heute dort lebenden Menschen zu pflegen. Die Westpreußische Jugend wird nach allen Kräften bemüht sein, diesen Schwerpunkten in der Arbeit für die Bewahrung des westpreußischen Kulturerbes Rechnung zu tragen.

 

Nach einer kurzen Pause, die zur Vertiefung der Erörterungen in persönlichen Gesprächen genutzt wurde, sprach Tilman Fischer über „Deutsche und Polen im viergeteilten Westpreußen in den Jahren 1919 bis 1939". Im Zentrum stand die Frage nach den Bedingungen und Formen nationaler Selbstbehauptung und Identität unter den Folgen des Friedens von Versailles. Der Vortrag war Teil der Veranstaltungsreihe des Kulturreferats für Westpreußen, so dass weitere Zuhörer hinzustießen. Anschließend bestand die Möglichkeit einer Führung durch das Westpreußische Landesmuseum, die durch D.ssa (it.) Ilda Mutti M.A. geleitet wurde und auch von einigen der weiteren Vortragsbesuchern wahrgenommen wurde.

 

Im nahegelegenen Gasthaus „Sültemeyer" kehrten diejenigen Tagungsteilnehmer, die nicht bereits den Heimweg antreten mussten, ein, um gemeinsam auf Einladung der Landsmannschaft Westpreußen diesen Tag zu beschließen, der auf Grund der vielfältigen Anregungen einen positiven Blick auf die vor der Westpreußischen Jugend liegende Arbeit vermittelt.


Tilman Fischer
Martin Stender

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